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Liebe Nachbarn im Viertel !

Willkommen bei unserer Bürgerinitiative für unser Stadtbild in Bremen

Bürgerbeteiligung statt Behördenarroganz, Pflaster statt Asphalt – für den Erhalt unseres Stadtteils brauchen wir Ihre Hilfe und Unterstützung

Jetzt sind wir in der Hollerstraße dran. Vor uns war die Ritterstraße dran. Demnächst kommen Heidelbergerstraße und der Sielpfad an die Reihe. Und irgendwann ist es ganz sicher auch bei Ihnen so weit. Fast im gesamten Viertel sind die Abwasserkanäle über 100 Jahre alt und müssen nach und nach ausgetauscht werden. So weit, so gut.

Was wir in der Hollerstraße und in der Ritterstraße gar nicht gut finden: Zum Abschluss der  Sanierungsarbeiten muss auch die gesamte Straßendecke erneuert werden. Dabei soll in Zukunft das historische Kopfsteinpflaster, das seit 150 Jahren das Viertel prägt, nach dem Willen der zuständigen Behörden grundsätzlich nicht mehr wiederhergestellt werden sondern grundsätzlich durch Asphalt ersetzt werden.

Sicher – es gibt auch Gründe, die im Einzelfall für Asphaltstraßen sprechen können. In einer Anwohnerversammlung haben sich trotzdem alle anwesenden Anwohner der Hollerstraße für die Wiederherstellung des alten Kopfsteinpflasters und die Wiederverwendung der vorhandenen Pflastersteine ausgesprochen. Auch in der Ritterstraße wollte eine große Mehrheit der Anlieger die Wiederherstellung des Kopfsteinpflasters. Ihnen allen liegt das historische Erscheinungsbild ihrer Straße und der besondere Charme des Viertels am Herzen.

Was die Bürgerinnen und Bürger wollen – die zuständigen Bremer Behörden, das Amt für Straßen und Verkehr, den grünen Bau- und Umweltsenator Joachim Lohse interessiert das nicht. Keine Rücksicht auf Bürgerwünsche, keine Gesprächsbereitschaft, keine Kompromisse. Es wird asphaltiert – Basta!

Wir bitten Sie, liebe Nachbarn, deshalb um Ihre Unterstützung. Helfen Sie uns, damit Senat und Behörden für heute und auch für morgen, wenn die Bagger in Ihrer Straße anrücken, lernen

  • Stadtgestaltung geht nur mit den Bürgerinnen und Bürgern
  • Anwohnerinteressen müssen berücksichtigt und ernstgenommen werden
  • Anlieger müssen transparent und rechtzeitig informiert und beteiligt werden
  • Lebensqualität, Charme und Charakter der Quartiere müssen erhalten und gepflegt werden

 

Wir fürchten: Wenn wir uns jetzt nicht mit vielen Nachbarn gemeinsam für den Erhalt unseres Stadtteil einsetzen, werden wir unseren Kindern und Enkeln das Viertel, wie es einmal war, nur noch auf Postkarten und Fotos zeigen können, weil eine Straße nach der anderen mit Asphalt zu gekippt wird.

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